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Minitutorial: Design for Six Sigma Workshop: Developing a Service Product that Meets Market's Needs


Autoren
:

Thomas M. FehlmannEuro Project Office AG, Zurich, Switzerland

Eberhard Kranich, T-Systems International GmbH, Bonn, Germany

 

Kurzfassung:


Die Six Sigma Methodik für die Entwicklung fehlerfreier Software und Service- Produkte heisst Design for Six Sigma (DFSS). An den Bedürfnissen des Kunden vorbei zu produzieren ist der wirklich gröbste Fehler, den ein Software-Produkt haben kann. Six Sigma zielt darauf ab, einen im voraus definierten Grad an Akzeptanz im Markt zu erreichen; dies kann als Marktanteil gemessen und verifiziert werden.
Doch was sind die wichtigsten Business-Treiber, welche Kunden dazu bringen, ein neues Produkt zu kaufen? Es hilft wenig, potentielle Kunden direkt zu befragen. Kunden können zwar die schmerzlichen Erfahrungen beschreiben, die sie mit konkurrierenden Produkten gemacht haben, wissen aber meist nicht, wie es besser zu machen wäre. Aber für einen Six Sigma Experten genügt es, zu erfahren, was für einen Kunden wichtig ist, um ein besseres Produkt zu machen. Denn mit Hilfe geeigneter Transfer-Funktionen kann er oder sie eine optimale Lösung für die Erfüllung der Kundenbedürfnissen finden.
Dieser Workshop beginnt bereits vor der Konferenz mit einer Net Promoter® Score (NPS) Umfrage unter den Teilnehmern der MetriKon 2011. NPS Umfragen entwicklen sich zum De-facto-Standard für Kundenbefragungen, weil keine lange Fragelisten erforderlich sind, sondern die Befragten nur auf eine einzige Frage mit einer Benitung zwischen 0 und 10 antworten müssen: "Würden Sie unseren Service an Ihre Freunde und Kollegen empfehlen?" Ausserdem werden sie eingeladen, die Gründe als freien Text zu erläutern.
Die Teilnehmer an der MetriKon-Umfrage werden für nach ihren Bedürfnisse betreffend einem Reiseunternehmen (Bahn oder Fluggesellschaft) gefragt. Die in dieser Umfrage gesammelten Präferenzen werden in in einem Mini-Tutorial verwendet, um ein Software-Design und einen Software-Entwicklungsplan, das diesen Präferenzen entspricht, zu erarbeiten. Die Teilnehmer lernen, wie sie zu einem konstruktive Design kommen, welches den Business-Treibern genügt, welche in der NPS-Umfrage erkannt wurden, und wie sie zu einem Plan für die Erreichung des Ziels kommen.
Wir messen die funktionale Größe mit der COSMIC-Methodik (ISO/IEC 19761) und schätzen die notwendigen Aufwendungen mit Hilfe der Buglione-Trudel- Matrix und der IFPUG Datenbank.
Dieses Mini-Tutorial ist ein Experiment, weil zwar das das Verfahren bekannt ist, aber das Ergebnis von den Erfahrung der Teilnehmer abhängt.